Phnom Penh

25     Januar 2009     
Heute wollen wir die schönen Seiten von Phnom Phen besichtigen. Als erstes stand der Königspalast auf dem Programm. Der Königspalast ist ein weites Areal auf den sich mehrere Gebäude befinden. Ein Teil davon ist privat und für Besucher unzugänglich. Aber die wichtigsten Räume, wie die Thronhalle im größten Haus auf dem Gelände oder die Silberpagode ein paar Schritte weiter konnten wir natürlich besichtigen. In der Silberpagode befindet sich die Schatzkammer mit unermesslichen Kostbarkeiten. Ihr Fußboden besteht aus 5281 Bodenplatten aus massivem Silber. Wir bestaunten wertvolle Geschenke verschiedener Staatsoberhäupter (z. B. Napoleons III.). Im Zentrum des Raumes dominiert der vielleicht kostbarste Altar der Welt, in dessen Mitte ein lebensgroßer, 90 Kilogramm schwerer Buddha thront, der komplett aus Gold gegossen ist. Diesen schmücken 9584 Diamanten, darunter ein 25-Karatstein. Fotografieren war verboten.

Auf dem Gelände um die Pagode befinden sich Stupas der Könige aus der Norodomfamilie und ein Reiterstandbild Norodoms. Ein Pavillon beherbergt einen Fußabdruck Buddhas und hinter der Silberpagode entdeckten wir ein Modell vom berühmten Angkor Wat Tempel, den wir ja schon besuchten. Die Innenseite der Umfassungsmauer um die Pagode ist komplett bemalt. Das 500 Meter lange Gemälde von 1900 erzählt die Geschichte es hinduistischen Ramayana verschmolzen mit kambodschanischen Stilelementen.
Als nächstes besuchten wir das Nationalmuseum. Hier bestaunten wir bemerkenswerte Statuen und andere steinerne bzw. bronzene Zeugnisse aus der Khmer-Hochkultur.
Nun war aber auch Zeit zum Mittagessen, dass wir wieder im Thai Restaurant an der Riverside einnahmen. Nebenan im Reisebüro buchte ich dann  zwei Bus Tickets Phnom Phen Bangkok
So gestärkt gingen wir zum Wat Phnom, jenem Hügel inmitten der Stadt, der Phnom Phen seinen Namen gab und der von riesigen Bäumen bewachsen ist. Auf seiner Spitze besichtigten wir eine Pagode, ein dem Mahayana-Buddhismus geweihten Altar und einen Stupa. Den Tag ließen wir dann in einem französischen Restaurant mit gutem Essen und einigen Bieren ausklingen.

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